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Weshalb unser Gartenjäger nicht nach Fleisch schmeckt.

Weshalb unser Gartenjäger nicht nach Fleisch schmeckt.
5. August 2022 Mika Lanz

Die Erwartung an eine pflanzliche Wurst ist häufig, dass sie wie Fleisch schmecken soll. «Wurst» ist aber ein Format, das unabhängig davon funktioniert (mehr zur Benennung im Beitrag «Wieso soll ein veganes Produkt «Wurst» heissen?»)

Kein Ersatzprodukt.

Für uns bedeutet der Begriff «Wurst» nicht, dass eine pflanzliche Wurst auch wie Fleisch schmecken oder die gleiche Konsistenz haben muss. Wir wollen keine Ersatzprodukte machen, sondern die Wurstvielfalt mit dem Gartenjäger vergössern. Die Gemüsewelt ist so gross, dass es spannender und ehrlicher ist, wenn eine Wurst aus Gemüse auch nach dem Gemüse schmeckt, aus dem sie hergestellt ist. Der Gartenjäger besteht zum grössten Teil aus feinsten Bio-Tomaten aus der Region Alessandria im Piemont. Der Rest sind Hafer, Kichererbsen, Steinpilze und Gewürze. Und das soll man schmecken. Wir sehen den Gartenjäger und den Stadtjäger als kulinarische Paarung auf einer Apéro-Platte und nicht nur als Alternativen. Deshalb wäre es komisch, hätten sie den gleichen Geschmack und die gleiche Konsistenz. 

Zudem bedeutet das «kopieren» von Fleisch meist den Einsatz von hochverarbeiteten, industriellen Zutaten, was nicht unserer Philosophie von gutem und gesundem Essen entspricht.

Im Blogbeitrag «Weshalb wir eine pflanzliche Rohwurst produzieren» findest Du weitere Hintergründe zum Thema.